Riamet zur Malaria Prophylaxe / Behandlung - Riamet Malaria Medikament

Riamet ist ein Medikament zur Behandlung von Malaria. Es wird hauptsächlich als Notfallmedikament bei Reisen in Ländern verschrieben, in denen es erhebliche Resistenzen gegen verschiedene Prophylaxewirkstoffe gibt. Aus diesem Grund muss man beim Arzt das Reiseziel genau angeben.

In Riamet sind zwei Wirkstoffe enthalten: Artemether und Lumifantrin. Beide Wirkstoffe bekämpfen die Malariaerreger in den roten Blutkörperchen. Artemether verhindert die Vermehrung der Malaria-Erreger in den Blutkörperchen, verhindert so ein Ausbreiten der Krankheit und sorgt für eine Fiebersenkung. Lumifantrin bekämpft die Erreger in den roten Blutkörperchen. Auf diese Weise bilden beide Wirkstoffe zusammen eine hochwirksame Waffe gegen die Malariaerkrankung, was sie als Notfallmedikament so wirksam machen. Die übliche Darreichungsform dieses verschreibungspflichtigen Medikaments sind Packungen mit 24 Tabletten.

Bei der Einnahme des Medikaments ist darauf zu achten, dass es die Reaktionsfähigkeit im Straßenverkehr und bei der Bedienung von Maschinen beeinträchtigen kann. Darüber hinaus sollte man in dieser Zeit Alkohol meiden. Darüber hinaus sollte man das Mittel bei Kindern unter 12 Jahren und bei Erkrankungen des Herzmuskels oder einer Störung der Erregungsleitung am Herzen nicht verwendet werden. Über Schäden, die während der Schwangerschaft auftreten können, ist im Falle des Medikaments Riamet nichts bekannt; hier liegen keine Studienergebnisse vor.

Wie bei jedem anderen Medikament auch, kann es bei Riamet zu Nebenwirkungen bei der Einnahme kommen. Diese treten jedoch nur selten auf und sind, anders als bei anderen Malariamedikamenten, relativ harmlos. Mögliche Nebenwirkungen von Riamet sind unter anderem Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, verschiedene Hautausschläge, Kopfschmerzen und Schwindel, Müdigkeit und Herzklopfen. Diese Nebenwirkungen sind jedoch nicht so gravierend, dass die Behandlung nicht fortgesetzt werden kann.

Die Wirkstoffe, die in Riamet zum Einsatz kommen, sollten nicht mit anderen Wirkstoffen verwendet werden, die zur Malariabehandlung dienen. Da auch Rheumamittel teilweise mit Wirkstoffen zur Malariaprophylaxe arbeiten, ist es wichtig, dem Arzt sämtliche weiteren Medikamente zu nennen, die man einnimmt. Weitere Medikamente, bei denen es zu Wechselwirkungen mit Riamet kommt, sind zum Beispiel Medikamente, die die Erregungsleitung des Herzens beeinflussen. Treffen diese Medikamente mit Riamet zusammen, kann es zu Herzrhythmusstörungen kommen. Aus diesem Grund ist die Einnahme in einem solchen Fall nicht angebracht. Gegebenenfalls muss in diesem Fall eine Risiko-Nutzen-Analyse mit dem behandelten Arzt durchgeführt werden, unter Umständen muss das Medikament während der Behandlung gegen Malaria abgesetzt werden.

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Zusammenfassung

Riametzählt zu den neuesten und wirkungsvollsten Malaria Medikamenten zur Prophylaxe und Stand-by-Therapie. Hier finden Sie Informationen zum Kauf von Riamet